Um Hexenverfolgung geht es in dem Jugendstück
"HEXENSPUR" von Günter Triebel von 1995. Die Geschichte spielt
im 17.Jahrhundert in einem kleinen Dorf in Süddeutschland. Der
Wahnsinn - hinter allem, was nicht der Norm entspricht, Hexenwerk
zu vermuten, geht im Dorf um.
In einer Webersfamilie wird ein Waisenkind, Barbara, als Magd aufgenommen. Um
die Liebschaft von Barabara mit dem Weberssohn Georg zu verhindern,
denunziert der Weber Barbara als Hexe und bringt sie so ins Gefängnis. Die
Webersfrau erkennt: "So werden Hexen geboren".
Die Aktualität dieses historischen Themas findet man heute im
"Mobbing" wieder. Die Geschichte zeigt, dass es nur mutiger Menschen
bedarf, um dem System Einhalt zu gebieten und Menschen aus solchen
Situationen zu retten.